Insel PhuketPhuket bietet eine außerordentliche Vielfalt verschiedener Landschaftsformen mit felsigen Landzungen, langen Sandstränden, Kalksteinklippen, bewaldeten Hügeln und Bergen, Lagunen und tropischer Vegetation jeglicher Art. Die Westküste Phukets mit schneeweißen Traumstränden, der Regenwald des Khao Phra Thaeo Nationalparks im Norden oder die Mangrovensümpfe von Koh Siray im Süden – es gibt unglaublich viele verschiedene Landschaften für den Besucher zu entdecken. Phuket ist wahrlich ein tropisches Wunderland, das für jeden Geschmack etwas zu bieten hat.

Phuket,an der Westküste Thailands liegend, hat sich im Laufe der Jahre zu einem der beliebtesten Reiseziele in ganz Süd-Ostasien entwickelt. Viele, die einmal hier ihren Urlaub verbracht haben, kommen Jahr für Jahr wieder nach Phuket. Trotz ständig steigender Besucherzahlen ist Phuket nicht überlaufen. Die großen Touristenmassen konzentrieren sich auf einige wenige Zentren. Abseits davon warten noch viele stille Winkel auf ihre Entdeckung.

Phuket ist Thailands größte Insel mit 48 km Länge von Nord nach Süd und 21 km Breite von West nach Ost. Phuket gehört zweifelsohne zu den landschaftlich schönsten Regionen Thailands. Der besondere Reiz Phukets liegt im Kontrast von tropischen Traumstränden und mit Regenwald überwucherten Bergen. Ca. 70% von Phukets Landmasse besteht aus Berglandschaft. Der höchste Berg ist der Mai Tao Sip Song mit 529 m

Bucht von Phuket

 

Phuket hat ein tropisch feuchtes Klima, welches hauptsächlich von Monsunwinden beeinflusst wird, die saisonbedingt aus verschiedenen Richtungen kommen. Von April bis September wird die Landmasse von Asien mehr durch direkte Sonnenstrahlen aufgeheizt als der Indische Ozean. Dadurch wird feuchte, heiße Luft über Phuket und Thailand hinweg nach Nordosten gezogen. Dieser sogenannte Südwestmonsun bringt Regen und teils auch Stürme nach Phuket. Ab Oktober wird der Indische Ozean mehr erwärmt als die Asiatische Landmasse und der Nordostmonsun bringt kühlere, trockene Luft nach Phuket. 

Von November bis Februar herrschen auf Phuket die  angenehmsten Temperaturen und es ist praktisch regenfrei. Von März bis Juni ist dann die  heiße Jahreszeit mit teils heftigen Regen- und Gewitterschauern. 

Auch während der  sogenannten Regenzeit in den Sommermonaten ist ein Phuketaufenthalt durchaus angenehm, da es  an vielen Tagen überhaupt nicht regnet. Wenn es regnet, dann zumeist am späten Nachmittag  oder in der Nacht und meistens nicht länger als 1 Stunde. 

Phuket hat ca. 200000 Einwohner. Der größte Teil der einheimischen Bevölkerung lebt auf dem östlichen Teil der Insel, davon allein 70000 in der Hauptstadt Phuket Town. Die Bevölkerung setzt sich zusammen aus Thais, die vom Festland zuwanderten, Chinesen, die zum Arbeiten in den Zinnminen kamen, Muslime malaysischer Herkunft, die vornehmlich auf den Gummiplantagen arbeiteten und Chao Nam, die sogenannten Seezigeuner, die in diesem Gebiet wahrscheinlich schon seit tausend Jahren und mehr leben. Chinesen machen ca. 35% der Inselbevölkerung aus.Wie überall in Asien durchliefen die Chinesen eine Wandlung vom billigen Arbeiter zum Händler und Geschäftsmann. Sie unterscheiden sich von den Chinesen in Bangkok, Singapur oder Malaysia, denn durch Einheiratung mit einheimischen Thais sind sie weitestgehend in die Thaikultur integriert. 

Der Einfluß der Indonesisch-Malaiischen Kultur ist heute immer noch in Form von Trachten, Sprache, Kunst und Religion allgegenwärtig. Rund 35% der Thais auf Phuket sind Muslime. Sie leben in größeren Ansiedlungen im nördlichen Teil der Insel und arbeiten in erster Linie als Reisbauern und auf Gummiplantagen. 

Eine der interessantesten Bevölkerungsgruppen auf Phuket sind die Seezigeuner. Traditionell ein nomadisches Volk, das von Ort zu Ort zog. Waren an einem Ort die biologischen Ressourcen erschöpft, zogen sie weiter zum nächsten Platz. Ihre Geschichte und Kultur sind nur schwer zu verfolgen, da sie keine Schriftsprache besitzen. Es wird angenommen, das sie von den Andamanen oder Nicobaren stammen, Inselgruppen, die heute zu Indien gehören. Sie sind allgemein dunkelhäutig und haben schwarzes, lockiges Haar. Sie sprechen ihre eigene Sprache und folgen ihrer eigenen animistischen Religion Seezigeuner bestehen in drei Volksgruppen. Die Moken leben auch heute noch den ursprünglichen, nomadischen Lebensstil und sind vornehmlich auf den Inseln nördlich von Phuket anzutreffen. Die Orung Laut und die Moklen haben sich dagegen an einigen Küstenregionen Phuket´s niedergelassen. Auf Phuket gibt es drei Seezigeunersiedlungen: Am Rawai Beach, an der Sapamküste und auf der Insel Siray, welche durch eine Brücke mit Phuket Town verbunden ist.